Dichtungstheorie und hydrodynamische Vorgänge im Bereich der Dichtkante von Radia-Wellendichtringen

Die Dichtwirkung von Radialwellendichtringen wird sowohl vom Design als auch vom Werkstoff bestimmt. Wichtige Designgrößen sind die verwendete Feder, der luft- und ölseitige Winkel sowie der Innendurchmesser der Dichtlippe, die Membranlänge und Membrandicke, die Aufhängung der Lippe, der Federwirkabstand u.a.m. Beim Werkstoff beeinflussen Polymere, die Füllstoffe und sonstigen Inhaltstoffe die Dichtheit des Radialwellendichtringes.

Grundsätzlich muss bei der Auslegung eines Wellendichtringes der ölseitige Winkel etwa doppelt so groß wie der luftseitige sein, die Winkellinie der Feder axial gesehen in Richtung Luftseite liegen, die Dichtlippe Überdeckung zur Welle aufweisen etc. Die aus dem Aufdehnen der Dichtlippe resultierenden Rückstellkräfte, die sich in einen Federanteil und einen Gummianteil aufspalten, sorgen für eine radiale Anpressung der Dichtlippe auf die Welle.

Die daraus resultierende, in axialer Richtung unsymmetrische Anpresskraftverteilung ist für die Dichtheit des Radialwellendichtringes entscheidend.

KACO hat eine Messmethode entwickelt, mit deren Hilfe eine exakte Bestimmung der Anpresskraftverteilung von Radialwellendichtringen sowohl mit Elastomer- als auch mit PFTE-Dichtlippen möglich ist. Diese Messung gibt detaillierte Informationen über die korrekte Auslegung des Radialwellendichtringes im Dichtkantenbereich.

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